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Norge #9: On the road

Aus organisatorischen Gründen ist die ganze Reise mit dem Camper geplant. Das ist meine erste Erfahrung mit einer Wohnung auf Rädern.
Auffallend ist der grosse Anteil von deutschen Campierenden. Der Deutsche spricht grundsätzlich deutsch. Falls das gegenüber sich dann weigert das gesagte zu verstehen, wird der gleiche Wortlaut in erhöhter Lautstärke erneut ausgesprochen…
Unser Camper (Marke Fiat, Typ: Multijet 120, grau) ist ein kleineres Gefährt dieser Kategorie, so dass jede 1 Zimmmerwohnung penthousemässigen Charakter bekommt. Das schafft einige Hindernisse. Begegnet man sich zum Beispiel im Durchgang kann dies Zerrungen und grössere Verletzungen nach sich ziehen. Auch die nicht-Barrierefreien Verschlüsse von Schubladen und Kühlschränken stellen mich immer wieder vor grössere Herausforderungen.
Das Kochen ist aber toll. Wir haben zwei Gaskocher und die machen richtig Spass. Der reduzierte Platz und die noch reduzierteren Lagermöglichkeiten stellen hier eine besondere Herausforderung dar.
Toll sind auch die Campingplätze, welche sich mit konstanter Beharrlichkeit immer direkt an einer lauten Hauptstrasse befinden, dort kann man dann die Wassertanks füllen, Strom laden oder wiedermal „richtig“ duschen.
Da kann es dann einfach vorkommen, dass morgens um 6, wenn ich den Duschraum betrete, ein herzhaftes, donnerartiges „Guten Morgen“ entgegenschallt. Wach bin ich dann…

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