{"id":10955,"date":"2015-11-24T15:54:56","date_gmt":"2015-11-24T14:54:56","guid":{"rendered":"http:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/?p=10955"},"modified":"2015-11-24T15:54:56","modified_gmt":"2015-11-24T14:54:56","slug":"lifelessons-04-nofilter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/2015\/11\/24\/lifelessons-04-nofilter\/","title":{"rendered":"#lifelessons 04: #nofilter"},"content":{"rendered":"<p>Der Hashtag #nofilter hat sich im Internet so weiter verbreitet, dass er\u00a0wohl jedem Fotografen, Instagramer, oder Fotoblogger bekannt ist. Die Bedeutung: Auf den Bilder die mit dem Tag #nofilter gekennzeichnet sind, wurden &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; kein Filter angewendet. Also keine Versch\u00f6nerung, keine Farbver\u00e4nderung, keine Bearbeitung.<br \/>\nEs scheint, dass wir bei Fotos genug haben von den Effekten, die den Sonnenuntergang farbiger oder das langweilige Bild mit einem Retro-Effekt-Filter spannend machen. Wir wollen das unver\u00e4nderte, wir wollen das reale.<br \/>\nBei der Kommunikation wird das leider noch viel zu wenig gemacht. Wir wenden Filter an, sagen nur das was zu unserem Vorteil ist und lassen anderes weg. Wir verheimlichen Gef\u00fchle, wir sprechen nicht \u00fcber Verletzungen oder \u00c4ngste. Es wird &#8211; bewusst oder unbewusst &#8211; gefiltert.<br \/>\nFilter haben durchaus ihren Zweck. In einem gesch\u00e4ftlichen Kontext, m\u00f6chte und sollte man vielleicht nicht \u00fcber seine \u00c4ngste sprechen (wobei, warum eigentlich nicht). Und auch in anderen Situationen k\u00f6nnen Filter durchaus angebracht sein.<br \/>\nIn Beziehungen und Freundschaften filtern wir aber ein bisschen zu viel\u2026<br \/>\nAnstatt zu sagen, dass uns etwas verletzt, suchen wir Gr\u00fcnde, Ausreden und Rechtfertigungen. Statt zu sagen, dass uns etwas Angst macht oder uns verunsichert, werden wir aggressiv. Wir versuchen unsere Emotionen mit sachlichen Argumenten zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Doch warum filtern wir unsere \u00c4ngste und Gef\u00fchle. Ich vermute dahinter drei\u00a0Dinge:<br \/>\n1. Wir haben das Gef\u00fchl, dass wir verletzt werden k\u00f6nnten, wenn wir uns \u00f6ffnen. Dann weiss diese Person etwas \u00fcber uns und k\u00f6nnte es gegen uns nutzen.<br \/>\n2. Wir m\u00f6chten uns der anderen Person nicht \u201ezumuten\u201c. Wir m\u00f6chten anderen Leuten nicht zur Last fallen mit unseren Gedanken.<br \/>\n3. Wir zeigen &#8220;Schw\u00e4che&#8221;. Durch die Aussage: &#8220;Das macht mir Angst&#8221; oder &#8220;Ich f\u00fchle mich nicht wohl dabei&#8221;, zeigen wir uns dem anderen.<\/p>\n<p>Ungefilterte Kommunikation kann mit ein bisschen \u00dcbung \u00fcberall eingesetzt werden. Im gesch\u00e4ftlichen Umfeld, mit Bekanntschaften, Freunden, in Beziehungen. Versuchen Sie im n\u00e4chsten Gespr\u00e4ch ihre wirklichen Gef\u00fchle zu kommunizieren. Wie f\u00fchlen Sie sich? Warum f\u00fchlen Sie sich so? Verletzt es sie? Freut es sie? Alles kann gesagt werden. Ehrlich und #nofilter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hashtag #nofilter hat sich im Internet so weiter verbreitet, dass er\u00a0wohl jedem Fotografen, Instagramer, oder Fotoblogger bekannt ist. Die Bedeutung: Auf den Bilder die mit dem Tag #nofilter gekennzeichnet sind, wurden &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; kein Filter angewendet. Also keine Versch\u00f6nerung, keine Farbver\u00e4nderung, keine Bearbeitung. Es scheint, dass wir bei Fotos [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[651],"tags":[666,652,665],"class_list":["post-10955","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifelessons","tag-kommunikation","tag-lifelessons","tag-nofilter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10955","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10955"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10955\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10955"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10955"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10955"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}