{"id":11784,"date":"2016-05-28T17:09:46","date_gmt":"2016-05-28T15:09:46","guid":{"rendered":"http:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/?p=11784"},"modified":"2016-05-29T19:17:01","modified_gmt":"2016-05-29T17:17:01","slug":"die-antwort-ist-nicht-wichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/2016\/05\/28\/die-antwort-ist-nicht-wichtig\/","title":{"rendered":"Die Antwort ist nicht wichtig!"},"content":{"rendered":"<p>Ich mag mich noch daran erinnern, dass wir &#8220;Den Club der toten Dichter&#8221; in der Schule geschaut haben. Ich habe den Film damals nicht verstanden. Heute ber\u00fchrt mich der Film aber immer wieder. Die &#8220;Geh-Szene&#8221; im Hof (Link) oder auch die &#8220;YAWK-Szene&#8221; (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=S6xyHna-NuM\" target=\"_blank\">Link<\/a>) sehe ich mir immer wieder gerne an&#8230;<br \/>\nDoch nun zum eigentlichen Thema:\u00a0Vor ein paar Jahren gab es Dinge, die ich mich nicht zu Fragen getraut habe. Es waren Fragen, ob ich eine bestimmte Band fotografieren darf. Oder ob ich jemanden um\u00a0ein Treffen fragen sollte. Meist beginnen diese Fragen mit einer Idee: Ich w\u00fcrde gerne mal diese (bekannte) Person treffen? Ich w\u00fcrde gerne dies oder das machen? Ich w\u00fcrde gerne diese Person auf ein Date einladen. Und dann gibt es Gedanken wie: Warum sollte diese Person ja sagen? Was wenn nichts daraus wird? Was wenn&#8230;<br \/>\nSolche Fragen tr\u00e4gt man dann oft lange mit sicher herum und fragt sich dann Monate sp\u00e4ter noch: H\u00e4tte ich fragen sollen? Oder: Was w\u00e4re wenn? Genau diese Fragen tr\u00e4gt man oft sehr lange mit sich. Und meist l\u00e4nger, als die Entt\u00e4uschung, falls die Antwort nicht so ausf\u00e4llt, wie man es sich w\u00fcnscht.<br \/>\nUnd wieder zur\u00fcck zum Film: Die Szene unten zeigt folgende Situation. Knox verliebt sich in das M\u00e4dchen Chris. Er will ihr Blumen schenken, die sie ablehnt und er entschliesst sich ihr ein Gedicht vorzulesen, dass er f\u00fcr sie geschrieben hat &#8211; vor versammelter Schulklasse.<br \/>\nAls er seinen Freunden davon erz\u00e4hlt wird er gefragt: &#8220;Was hat sie gesagt?&#8221; Und seine Antwort ist: &#8220;Nichts&#8230; Aber ich habe es getan&#8221;. Und erst ist gl\u00fccklich damit.<br \/>\nBei jeder Frage, die wir nicht stellen, ist Angst im Vordergrund. Angst abgelehnt zu werden. Angst nicht zu gen\u00fcgen. Oder Angst, nicht die gew\u00fcnschte Antwort zu bekommen. Das n\u00e4chste Mal wenn eine solche Frage ansteht, sollte aber die Frage selber wichtiger sein, als die Antwort. Die Antwort spielt keine Rolle. Das pers\u00f6nliche Wachstum entsteht dadurch, dass man die Frage stellt. Das braucht Mut und \u00dcberwindung.<br \/>\nUnd falls die Frage so beantwortet wird, wie man es sich w\u00fcnscht. Gewonnen. Und falls nicht. Auch gewonnen, weil dann hat man die Gewissheit und muss nicht mehr dar\u00fcber nachdenken, ob man h\u00e4tte fragen sollen.<br \/>\nAlso beim n\u00e4chsten Mal: Es braucht 10 Sekunden Mut um zu Fragen. 10 Sekunden!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8o7ZJElGjBM\" width=\"704\" height=\"429\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich mag mich noch daran erinnern, dass wir &#8220;Den Club der toten Dichter&#8221; in der Schule geschaut haben. Ich habe den Film damals nicht verstanden. Heute ber\u00fchrt mich der Film aber immer wieder. 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