{"id":12440,"date":"2016-07-10T17:18:57","date_gmt":"2016-07-10T15:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/?p=12440"},"modified":"2016-07-10T17:18:57","modified_gmt":"2016-07-10T15:18:57","slug":"wie-du-dein-leben-ruinierst-ohne-es-zu-merken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/2016\/07\/10\/wie-du-dein-leben-ruinierst-ohne-es-zu-merken\/","title":{"rendered":"Wie du dein Leben ruinierst (ohne es zu merken)"},"content":{"rendered":"<p>von\u00a0<a href=\"https:\/\/thoughtcatalog.com\/bianca-sparacino\/\" target=\"_blank\">Bianca Sparacino<\/a><\/p>\n<p>Das Leben ist keine gerade Linie. Das Leben ist keine Zeitachse mit zu erreichenden Meilensteinen. Es ist in Ordnung, wenn du nicht die Schule fertig machst, heiratest, einen Job findest, der dich weiterbringt, eine Familie gr\u00fcndest, Geld verdienst und ein komfortables Leben lebst, wenn du so und so alt bist.<\/p>\n<p>Es ist auch in Ordnung, wenn du das machst, solange dir klar ist, dass die Welt dich nicht verachtet, wenn du nicht mit 25 verheiratet und mit 30 Vizepr\u00e4sident oder auch einfach nur gl\u00fccklich bist. Du darfst auch Schritte zur\u00fcck machen. Du darfst herausfinden, was dich inspiriert. Du darfst dir auch einfach Zeit nehmen und nachdenken &#8211; das vergessen wir h\u00e4ufig.<\/p>\n<p>Wir w\u00e4hlen eine Uni direkt nach der Schule, weil es nun mal richtig ist, zu studieren. Wir nehmen direkt nach der Uni einen Job an, selbst wenn uns unser Studienfach nicht gefallen hat, weil wir das jetzt eben so entschieden haben. Wir gehen jeden Morgen ins B\u00fcro, weil wir das Bed\u00fcrfnis haben, finanziell endlich auf eigenen Beinen zu stehen.<\/p>\n<p>Wir machen den n\u00e4chsten Schritt und den n\u00e4chsten und den danach, alles in dem Glauben, wir w\u00fcrden eine Art Lebenscheckliste abarbeiten und eines Tages wachen wir auf und sind depressiv. Wir sind gestresst. Wir f\u00fchlen Druck und wissen nicht, wieso. So ruinierst du dein Leben.<\/p>\n<p>Du ruinierst dein Leben, indem du dich f\u00fcr die falsche Person entscheidest. Und was ist mit deinem Bed\u00fcrfnis, Beziehungen zu beschleunigen? Warum sind wir so verliebt in die Idee, jemandes Person zu sein und nicht in die Idee \u00fcberhaupt eine Person zu sein?<\/p>\n<p>Glaub mir, wenn ich dir sage, dass eine Liebe, die aus Nutzen, aus dem Wunsch nicht alleine schlafen zu m\u00fcssen entsteht, die unser Bed\u00fcrfnis nach Aufmerksamkeit und nicht unser Verlangen nach Leidenschaft stillt, keine Liebe ist, die dich inspiriert, wenn du dich morgens um sechs umdrehst und deinen Arm um sie legst.<\/p>\n<p>Strebe danach, grundlegende Liebe zu entdecken. Die Art von Beziehung, die dich motiviert, ein besserer Mensch zu werden. Die Art von Intimit\u00e4t, die selten und nicht einfach opportun ist. &#8220;Aber ich will nicht alleine sein,&#8221; ist dann gerne das Argument. Sei alleine. Iss alleine, f\u00fchr dich selbst aus, schlaf alleine.<\/p>\n<p>Tief in dir drin wirst du so etwas \u00fcber dich selbst lernen. Du wirst wachsen. Du wirst herausfinden, was dich inspiriert. Du wirst deine eigenen Tr\u00e4ume, deine eigenen \u00dcberzeugungen und deine eigene gro\u00dfartige Klarheit sehen und pflegen. Und wenn du die Person triffst, die deine Zellen zum Tanzen bringt, wirst du dir sicher sein, weil du in dir selbst sicher bist.<\/p>\n<p>Warte darauf. Bitte. Ich dr\u00e4nge dich, darauf zu warten, daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen, dir daf\u00fcr M\u00fche zu geben, wenn du das schon gefunden hast. Denn das ist das Sch\u00f6nste, was dein Herz je erleben wird.<\/p>\n<p>Du ruinierst dein Leben, indem du es von deiner Vergangenheit regieren l\u00e4sst. Es ist wahrscheinlich, dass dir bestimmte Dinge im Leben passieren. Es wird gebrochene Herzen geben, Verwirrung, Tage, an denen du dich wertlos f\u00fchlst. Es gibt Momente, die dir in Erinnerung bleiben werden. Worte, die an dir haften. Du darfst dich davon nicht definieren lassen. Das waren nur Momente und das waren nur Worte.<\/p>\n<p>Wenn du jedem negativen Ereignis in deinem Leben die Erlaubnis gibst, zu definieren, wie du dich selbst siehst, wirst du die ganze Welt nur negativ sehen. Du wirst Gelegenheiten vers\u00e4umen, weil du vor f\u00fcnf Jahren diese eine Bef\u00f6rderung nicht bekommen und dir eingeredet hast, dass du dumm w\u00e4rst.<\/p>\n<p>Du wirst Zuneigung verpassen, weil du glaubst, dass dein Ex-Partner dich verlassen hat, weil du nicht gut genug warst. Und jetzt glaubst du der Person nicht, die dir sagt, dass du sehr wohl gut genug bist.<\/p>\n<p>Das ist eine zyklische, sich selbst bewahrheitende Prophezeiung. Wenn du dir nicht selbst erlaubst, die Vergangenheit loszulassen mit ihren Ereignissen, Worten und Gef\u00fchlen, wirst du deine Zukunft dadurch verschleiert sehen &#8211; und nichts wird diesen Bann brechen k\u00f6nnen. Du wirst dadurch nur ein Bild von dir, das es gar nicht geben sollte, rechtfertigen, n\u00e4hren und am Leben halten.<\/p>\n<p>Du ruinierst dein Leben, wenn du dich selbst mit anderen vergleichst. Die Zahl deiner Instagram-Follower steigert oder schm\u00e4lert deinen Wert als Mensch in keinster Weise. Das Geld auf der Bank beeinflusst weder dein Mitgef\u00fchl, deine Intelligenz oder dein Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Person, die doppelt so viel hat wie du, hat dadurch nicht doppelt so viel Gl\u00fcck wie du. Wir verheddern uns in den Dingen, die unsere Freunde liken oder denen unsere Partner folgen und am Ende des Tages ruiniert das nicht nur unser Leben, sondern auch unser Selbst. Es schafft in uns ein Bed\u00fcrfnis, wichtig zu sein und h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigen wir andere, um das zu erreichen.<\/p>\n<p>Du ruinierst dein Leben, indem du dich selbst unangreifbar machst. Wir haben alle Angst, zu viel zu sagen, zu viel zu f\u00fchlen, Menschen zu zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Aber liebevoll ist kein Synonym f\u00fcr verr\u00fcckt. Auszudr\u00fccken, wie wichtig dir jemand ist, macht dich verletzbar. Das ist einfach so.<\/p>\n<p>Dennoch ist das nichts, wof\u00fcr du dich sch\u00e4men solltest. Es liegt etwas atemberaubend Sch\u00f6nes in den kleinen magischen Momenten, wenn du ehrlich zu denen bist, die dir am Herzen liegen. Sag dem M\u00e4dchen, dass sie dich inspiriert. Sag deiner Mutter vor den Augen ihrer Freundinnen, dass du sie lieb hast. Sag es, sag es, sag es. \u00d6ffne dich. Verschlie\u00dfe dich nicht vor der ganzen Welt, sondern sei stolz darauf, wen und wie du liebst. Das erfordert und gibt Mut.<\/p>\n<p>Du ruinierst dein Leben, indem du es aush\u00e4ltst. Am Ende des Tages solltest du gl\u00fccklich dar\u00fcber sein, dass du lebst. Wenn du dich mit weniger als dem, was du wirklich willst, zufrieden gibst, zerst\u00f6rst du die M\u00f6glichkeit, es zu erreichen. So bel\u00fcgst du nicht nur dich selbst, sondern auch die Welt \u00fcber dein Potenzial.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Michelangelo k\u00f6nnte gerade an einem Macbook sitzen und eine Rechnung f\u00fcr B\u00fcroklammern ausstellen, weil das seine Rechnungen bezahlt oder weil es praktisch ist oder weil er es eben aush\u00e4lt. Lass dir das nicht auch passieren.<\/p>\n<p>Ruiniere dein Leben nicht. Leben und Arbeit und Leben und Liebe sind nicht unabh\u00e4ngig von einander. Sie sind in Wirklichkeit miteinander verbunden. Wir m\u00fcssen danach streben, au\u00dfergew\u00f6hnliche Arbeit zu leisten und wir m\u00fcssen danach streben, au\u00dfergew\u00f6hnliche Liebe zu finden. Nur dann schaffen wir den Schritt in ein au\u00dfergew\u00f6hnlich gl\u00fcckliches Leben.<\/p>\n<p>von <a href=\"https:\/\/www.huffingtonpost.de\/2016\/03\/03\/wie-du-dein-leben-ruinier_0_n_9375090.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von\u00a0Bianca Sparacino Das Leben ist keine gerade Linie. Das Leben ist keine Zeitachse mit zu erreichenden Meilensteinen. Es ist in Ordnung, wenn du nicht die Schule fertig machst, heiratest, einen Job findest, der dich weiterbringt, eine Familie gr\u00fcndest, Geld verdienst und ein komfortables Leben lebst, wenn du so und so alt bist. Es ist auch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[574],"class_list":["post-12440","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lesen","tag-leben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12440"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12442,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12440\/revisions\/12442"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}