{"id":19063,"date":"2020-10-29T07:03:51","date_gmt":"2020-10-29T06:03:51","guid":{"rendered":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/?p=19063"},"modified":"2020-10-29T07:03:51","modified_gmt":"2020-10-29T06:03:51","slug":"covid-19-als-chance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kevinrechsteiner.com\/blog\/2020\/10\/29\/covid-19-als-chance\/","title":{"rendered":"Covid-19 als Chance?"},"content":{"rendered":"<p>Ich merke schon seit mehreren Tagen, dass mich die neue Covid-19-Welle mehr besch\u00e4ftigt, als sie sollte. Das t\u00f6nt vielleicht ein bisschen arrogant, aber ich bin sowohl Privat als auch Gesch\u00e4ftlich nicht so sehr von Covid-19 betroffen. Ich geh\u00f6re nicht zu einer Risikogruppe und im Bereich IT, Webdesign und Telematik k\u00f6nnen wir im Gesch\u00e4ft sehr einfach von \u00fcberall her arbeiten. Und die Auftr\u00e4ge haben auch nicht so stark abgenommen, dass wir uns Sorgen machen m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Die neue, alte Situation besch\u00e4ftigt mich aber trotzdem sehr. Ich merke in meinem Umfeld, wie ein bangen um Arbeitsstellen, Angst vor Lohnausf\u00e4llen und Diskussionen um Schliessungen von Firmen beginnen. Ich habe einige Freunde, die sehr von der Situation betroffen sind. Es ist nicht so, dass diese Menschen sich beklagen oder sich selber leid tun. Vielmehr ist es eine Orientierungs- und Neufindungsphase. Man macht sich Gedanken \u00fcber die Zukunft, wie man leben m\u00f6chte, was man braucht und was fehlt.<\/p>\n<p>Covid-19 hat uns alle auf vielen Ebenen herausgefordert. Alte Muster mussten \u00fcberdenkt werden, neue L\u00f6sungen mussten schnell umgesetzt werden. Was selbstverst\u00e4ndlich war, geht nicht mehr. Gestern sind die neuen Richtlinien vom Bundesrat kommuniziert worden und ich bin da wieder nicht gross eingeschr\u00e4nkt. Ich habe selten Besuch von vielen Leuten, mag keine grossen Feste und bin kein Club-Besucher. Die Maske zu tragen ist eine reine Routine und st\u00f6rt mich \u00fcberhaupt nicht. Es trifft wiedermal nicht mich. Dar\u00fcber bin ich froh, weiss aber auch, dass es andere sehr einschr\u00e4nkt oder blockiert.<\/p>\n<p>Also k\u00f6nnte ich mich ja gl\u00fccklich sch\u00e4tzen und es k\u00f6nnte mir gut gehen. Und trotzdem trage ich eine gewisse Melancholie mit mir herum. Vielleicht wird das durch den beginnenden Herbst noch verst\u00e4rkt und auch die k\u00fcrzere Sonnenzeit tr\u00e4gt ihren Teil dazu bei. Aber ich weiss, dass es jetzt der Zeitpunkt ist, um an mir selber zu wachsen und die Situation zu Akzeptieren. Ich rede mir viele Gr\u00fcnde ein, warum es OK ist, unwohl zu sein. Und dennoch m\u00f6chte ich das nicht. Ich m\u00f6chte positiv in die Zukunft sehen, neue Ideen entwickeln, Freunden und Firmen helfen neue Wege zu gehen.<\/p>\n<p>Das einzige, was im Moment hilft ist sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Auf die Menschen, die wichtig sind und auf die besseren Zeiten, die wieder kommen werden. Ich habe gerade einige Projekte in Vorbereitung, auf die ich mich sehr freue und mit denen ich mich gut besch\u00e4ftigen kann. Das hilft!<\/p>\n<p>Es ist jetzt ein guter Moment, um neue Sachen anzufangen. Projekte, die man schon l\u00e4nger machen wollte und Dinge die man immer aufgeschoben hat. Nutzt diese Zeit um Dinge zu bewegen. Das tut Euch gut und motiviert auch andere!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich merke schon seit mehreren Tagen, dass mich die neue Covid-19-Welle mehr besch\u00e4ftigt, als sie sollte. Das t\u00f6nt vielleicht ein bisschen arrogant, aber ich bin sowohl Privat als auch Gesch\u00e4ftlich nicht so sehr von Covid-19 betroffen. 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