Das Messer, die Achtsamkeit und die Liebe zum Detail

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Leben

Mein Messer entsteht immer mehr. Ich bin immer wieder erstaunt, wie aus dem Stahlrohr und ein bisschen Horn und Holz dieses Messer entstehen wird. Ich war erstaunt, wie wenig Zeit man mit dem Schmieden verbringt und wie viel Zeit das Schleifen des Messers braucht. Die Grundform des Messers entsteht in ein paar Stunden. Der Holzgriff mit der Hornzwinge (Zwischenstück von Holzgriff und Klinge) braucht erheblich mehr Zeit. Zu jedem Messer gibt es auch eine Scheide aus Holz und an dieser haben wir gearbeitet. Auch hier sind es ganz viele kleine Schritte, die dann das perfekte Produkt ausmachen.

Marco sieht bei der Arbeit immer wieder Details, die verbessert werden müssen. Kleine Schleifspuren, leichte Unebenheiten oder ungerade Kanten sieht Marco mit seiner langjährigen Erfahrung sofort. Was in seiner Werkstatt entsteht ist mehr als ein Messer. Es ist eine Schulung, auf Details zu achten, Materialien wie Holz Wert zu schätzen und mit diesen Materialien etwas neues zu erschaffen.

Ein solches Messer wird man das Leben lang bei sich behalten und Sorge halten. Es ist eine Gegenbewegung zur Wegwerfgesellschaft. Man investiert Zeit und Geld und gleichzeitig auch in die eigene Achtsamkeit!

Die Schwierigkeit vom Vloggen

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Leben

Schon seit mehreren Wochen trage ich die Idee mit mir herum, wieder mit dem Vloggen zu beginnen. Für mich hatten die Videos auf Youtube nie das Ziel bekannt zu werden. Es sollte eher ein Tagebuch sein. In erster Linie vom Tiny House-Umbau, dann aber irgendwie von allem. Das war z.B. der Tag vor genau zwei Jahren.

Die Vlogs wurden vor einigen Monaten immer weniger und dann gab es nur noch Video-Updates, während ich in Peru oder Ecuador war. Und auch dort nicht regelmässig. Wenn ich jetzt aber die alten Videos wiedermal anschaue, finde ich die Idee des Videos immer noch sehr schön. Als Erinnerung – oder wenn es mir nicht so gut geht.

Und ich möchte das eigentlich wieder machen. Aber…

… es überlegt grad zu viel. Kann man nach so einer lange Pause einfach wieder weitermachen? Ohne grosses Drama? Oder braucht der Vlog einen neuen Stil? Einen neuen Ansatz? Müsste wieder mehr vom Tiny House kommen? Und wie soll ich wieder anfangen? Es gibt ja im Moment kein grosses Projekt.

Genau das sind die Dinge, bei denen ich den Menschen immer sage: Einfach machen! Und genau das fällt mir grad schwer. Spannend!

Mein Tiny House-Tattoo

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Leben

Tätowierungen kann man gut oder doof finden. Diese Diskussion ist wohl endlos und darum auch sinnlos. Ich war lange von der Tattoo-Szene fasziniert, aber wollte selber keines haben. Vor allem weil ich grad nicht wusste, was ich mir hätte tätowieren sollen. Und ein Tattoo um des Tattoos willen, wollte ich nicht…

Irgendwann hatte ich dann aber das Gefühl, dass ich mir gerne mein Tiny House tätowieren lassen möchte!

Ich verfolge die Arbeit von Khamsi (khamsitattoo.com) schon seit mehreren Jahren. 2014 habe ich ihn auch mal während dem Tätowieren fotografiert. Und darum war mir auch sofort klar, dass ich das Tattoo bei ihm machen würde. Ich habe ihm dann ein paar Bilder von meinem Wagen geschickt und eine ungefähre Vorstellung, wie die Illustration aussehen könnte. Herausgekommen ist dann das hier:

Ich wollte auf dem Tattoo aber keine Umgebung, sondern nur den Wagen. Sonst wäre mir die Tattoo-Fläche ein bisschen zu gross geworden. Bei den Linien an der Wand war ich am Anfang ein bisschen unsicher, ob diese zu dick werden und dadurch keine klaren Linien mehr sichtbar sind. Khamsi hat aber gemeint, dass das geht. Und ich hab ihm vertraut :-)

Das Tattoo habe ich dann im Januar machen lassen und es hat gefühlt nur etwa eine Stunde gedauert. Kann aber auch länger gewesen sein, weiss ich aber nicht mehr. Und ich bin sehr glücklich mit dem Tattoo. Die Linien sind sehr klar und dünn geworden und die Details sind perfekt erkennbar.

Es kommt gut!

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Leben

Schon mehrmals habe ich hier geschrieben, dass es mir das Jahr 2018 in vielen Sachen nicht gerade einfach macht. Es gab in den letzten Wochen wieder einige schwierige Situationen und Herausforderungen auf  die ich hier aber nicht eingehen möchte. Ich konzentriere mich im Moment auf das positive, das man in schwierigen Zeiten zu oft vergisst.

Nach meiner Krise anfangs Jahr habe ich mich wieder recht gut gefangen, aber es kam dann trotzdem immer mal wieder etwas schwieriges dazu und das hat sich bis vor ein paar Tagen so weiter gezogen. Ich habe oft für mich gedacht: „Was will denn noch kommen?“ In diesen Situationen oder auch über die letzten Monate habe ich aber gemerkt, in was für einem guten Umfeld ich mich befinde. Die Menschen um mich herum haben mir oft genau das gegeben, was ich gebraucht habe. Manchmal war es Abstand, manchmal eine kurze Nachricht per WhatsApp. Manchmal ein nettes Mail, ein Gespräch am Rhein oder auch nur das Verständnis, dass ich mir im Moment die Zeit nehmen konnte, die ich brauche.

Immer wenn „alles“ zusammen kommt, ist es schwierig einen Blick auf das grosse Ganze zu haben. Es braucht Übung, sich dann auf die Sachen zu konzentrieren, die gut sind. Es braucht Geduld, die anderen Sachen auszuhalten. Und es braucht die Zuversicht, dass es auch wieder gut kommt.

Und seit diesem Freitag habe ich das Gefühl, dass es bei mir wieder besser kommt. Vielleicht sogar gut. Ich kann nicht genau sagen, woher dieses Gefühl kommt, aber es ist da.

These are the days of miracle and wonder

Paul Simon

Mein Kopf wird wieder freier. Ich freue mich wieder an kleinen Sachen. An Gesprächen und Treffen. Und ich merke, dass ich wieder mehr Energie habe. Es kommen sicher noch ein paar Hürden, aber das kommt gut!

 

Ein neues Traumauto: Alpine A110

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Cars

Ich habe in der Überschrift bewusst „ein“ Traumauto und nicht „mein“ Traumauto geschrieben. Ich entdecke immer wieder neue Auto in die ich mich verliebe, aber stehe fast ausschliesslich auf alte Auto. Die Formen, der Stil und die Geschichte dahinter finde ich spannender, als bei neuen Autos. Es gibt aber immer mal wieder neue Modelle, die mich gefallen.

Die Geschichte vom Alpine A 110 begann im Jahr 1961. Das Auto wurde von von 1962 bis 1977 produziert. Meinen Erstkontakt mit diesem Auto hatte ich beim Mechaniker von meinem Geschäftspartner. Der war Renault und auch Alpine-Mechaniker und es stand dort immer mal wieder ein A 110 herum. Mein Geschäftspartner ist übrigens Besitzer eines 310ers.

Auf jeden Fall wurde dieser 110er im letzten Jahr neu aufgelegt – und ich bin verliebt!

Was mir am neuen 110er gefällt, ist die Form die sehr gut übernommen wurde. Ebenfalls wurde kein Super-Hochleistungs-Motor verbaut, sondern ein 1.8 Liter Ottomotor. Der hat 252 PS, was für ein Auto mit rund 1100 Kg sicher genug ist. Natürlich handelt es sich um einen Heckantrieb.

Ich bin verliebt – Weihnachtsgeschenk?

Mehr Infos gibt’s hier: alpinecars.com