Mir ist alles zu viel und ich will noch mehr

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Leben

Es war mal wieder soweit. Die letzten Wochen waren ein bisschen zu viel für mich. Zu viel Arbeit, zu viele Ideen, zu viel Einspringen und zu viel emotionales. Das kommt immer mal wieder vor und ist nichts neues für mich. Überforderung gehört für mich ein bisschen dazu und passiert, wenn zu viel zusammenkommt und ich nicht reagieren kann, wie ich möchte.

Ich komme an meine Grenzen.

Früher hätte ich mich dann für ein paar Tage zurückgezogen, alles sortiert und wäre dann wieder aufgetaucht. Vielleicht wäre das auch jetzt nötig gewesen. Aber ich habe etwas festgestellt. Immer wenn ich das Gefühl hatte, dass ich an meine Grenzen komme, habe ich gemerkt, dass das noch nicht meine Grenze ist. Ich musste dann einfach jeweils ein paar Minuten durchatmen und es ging weiter.

Die Zu-Viel-Zeit ist jetzt überstanden. Ich konnte Projekte abschliessen und vieles erledigen. Und ich kann jetzt wieder in meinem Rhythmus arbeiten.

Ich weiss, dass ich diese Momente brauche. Ich will viel vom Leben und brenne dafür. Und dann darf man sich manchmal auch ein bisschen verbrennen.

Mir ist alles zu viel und ich will noch mehr. Weiter geht’s!

Der Marder war da

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Hühner

Das der Marder früher oder später kommen würde, war mir klar. Ich habe ihn Nachts schon ein paar Mal um den Käfig schleichen sehen, aber er hat jetzt einen Weg reingefunden. An einem Eck hatten sich die Drähte gelöst (evtl. vom Wind oder so) und dort kam er rein.
Komischerweise haben die zuerst Hähne nicht angegeben, was sie sonst immer machen. Als dann ein Hahn endlich was gemerkt hat, hatte der Marder schon fünf Hühner getötet. Ich konnte ihn dann aber aus dem Käfig vertreiben.
Ich habe von vielen Hühnerhaltern gehört, dass gerade im Frühling die Hühner sehr in Gefahr sind. Fuchs, Marder und Greifvögel sind da sehr auf Futtersuche und versuchen alles, um an die Hühner ranzukommen.

Solche Rückschläge schmerzen immer sehr, aber es ist auch der Lauf der Natur.