Der Herbst

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Leben

Der Winter in der Schweiz macht mir immer zu schaffen. Die kurzen Tage und weniger Sonne sind für mich immer sehr anstrengend. Den Herbst mag ich aber sehr. Ich mag den Nebel am morgen und die kühlen Temperaturen. Seit etwa fünf Jahren merke ich den Klimawandel. Die Wetterwechsel werden extremer. Zudem ist es wärmer und die Hitzeperioden werden länger.

Was für die Natur nicht gut ist, tut mir wiederum gut. Ich merke, dass die anhaltenden (zu) warmen Temperaturen etwas mit meiner Stimmung machen. Es geht mir besser, als sonst im Oktober. Ich habe mehr Energie.

Der Winter kann kommen. Ich fühle mich bereit.

Ein Jahr…

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Leben

Jetzt bin ich ein Jahr selbständig. Am 1. Oktober 2023 hatte ich mein einjähriges Jubiläum. Als ich gestartet bin, wollte ich es noch ohne eigenes Büro machen. Ich habe aber bald gemerkt, dass es mit einem Büro einfacher wird. Die Rösterei haben wir also dann auch gleich dahin verschoben. Vielleicht bin ich jetzt die kleinste Agentur mit eigener Rösterei.

Ich wusste, dass ich weiterhin Webseiten machen wollte. Auch Fotos und Videos würden dazugehören. Texte schreiben und Marketing wollte auch anbieten. Das mache ich weiterhin, es kamen aber ganz viele neue Bereiche dazu. Bereiche, die teilweise neu sind für mich, aber mir Spass machen.

Und das ist ein bisschen der Kern meiner Tätigkeit: Ich möchte nur noch machen, was mir Spass macht. Also kann es sein, dass man mich manchmal am Badikiosk antrifft, wo ich Glacé verkaufe. Oder im Service in der Schmiedstube. Oder in Zürich am Drohnenfliegen. Oder am Fotografieren, am Autos reparieren oder auch mal am Aushelfen bei einem Kunden im Büro oder auf einer Baustelle.

Nächste Woche geht das Winterbeiz-Projekt im Kino in die zweite Runde. Am Montag bauen wir den Pavillon auf. Ich freue mich!

Vier Autos

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Cars

Die Faszination für (alte) Autos habe ich vermutlich von meinem Grossvater geerbt. Er hat in einer Autogarage gearbeitet und ich war als Bub oft dort. Es hat mir immer gefallen dort und mein Grossvater hat mir immer erklärt, was im Motorraum alles zu tun ist.

Angefangen hat meine Auto-Reise dann mit einem VW Käfer, den ich sehr günstig, dafür zerlegt bekommen habe. Mein Grossvater war kein Fan von VW Käfern, vermutlich weil er diese zu oft reparieren musste. Da ich aber immer einen Herbie wollte, habe ich den Käfer einfach gekauft. Das war 2008.
Der Käfer war dann mit Hilfe meines Grossvaters sehr schnell in einem fahrbaren Zustand und ich habe bis heute Freunde an Herbie.

2015 kam dann ein VW-Bus mit Westfalia-Ausbau dazu. Ein Auto von 1986, dass ich dank meinen Käfer-Kenntnissen selbst in einen guten Zustand bringen konnte. Dieser Bus war dann während meiner Tiny House-Bauzeit meine Wohnung. Ich finde aber grad kein Bild vom Bus… Muss ich mal machen.

Als ich dann bei der CCW meinen Austritt gegeben hatte, habe ich auch mein Firmenauto abgegeben. Und mir darum was “Neues” gekauft. Ein Opel Kadett von 1973. Verbraucht, runtergerockt, aber eine Ikone.

Ich wusste, dass da einiges an Arbeit anfallen würde, ich konnte ihn aber schon nach ein paar Wochen erfolgreich vorführen. Schon bald habe ich aber gemerkt, dass ich den Motor revidieren müsste. Dieses Projekt hat dann ein bisschen mehr Zeit gebraucht.

Ich bin dann per Zufall an einen Porsche 924 gelaufen, der mit Veteraneneintrag perfekt war. Ein paar Arbeiten waren zu machen, das konnte ich aber alles selbst.

Jetzt besitze ich also aktuell vier Autos. Und ich bewege alle regelmässig und gern. Und ich habe vor ein paar Tagen gemerkt, dass jetzt vermutlich der kurze Moment ist, in dem alle Autos problemlos laufen… Das freut mich, aber das nächste Problem kommt bestimmt