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Schule

Ich habe mich Ende Jahr entschieden, am KV Bülach eine Vertretung für ein halbes Jahr zu übernehmen. Vom Februar bis Anfangs Juli gebe ich pro Woche 13 Lektionen. Das ist viel. Und ich wusste auch, dass es viel wird.

Ich wusste, dass das erste halbe Jahr streng wird, weil ich meine anderen Aufgaben in der restlichen Zeit neben der Schule machen muss. Zudem bin ich gleich ohne Pause in der Schule gestartet. Die Winterbeiz im Kino dauerte bis am 14. Februar und am 16. Februar ging die Schule los.

Am Anfang habe ich zeitlich recht gut hinbekommen, mittlerweile merke ich aber, dass es ein bisschen viel ist. Jetzt beginnt grad die Phase der Lehrabschlussprüfungen, welche auch intensiv wird, da es die ersten Prüfungen nach der neuen Bildungsreform sind und somit alles neu ist.

Die positive Seite am Ganzen ist aber, dass ich sehr coole Klassen übernommen habe. Es hat eher ruhige Klassen und sehr laute Klassen, aber ich mag alle diese Menschen, die grad mit mir unterwegs sind und ich weiss, dass es komisch wird, wenn ich die Klasse wieder “abgebe”. Mir macht die Arbeit an der Schule – auch wenn es streng ist – sehr viel Spass. Ich probiere immer wieder neue Dinge aus und habe Freude, wenn etwas klappt.

Und ich habe mittlerweile rausgefunden, dass ich junge Menschen wirklich, wirklich, wirklich mag. Ich bin schon über vierzig und kenne eine “alte Welt” und die Zeit von “früher”, finde es aber sehr spannend mit den jungen Menschen darüber zu reden, wie sie die Welt heute sehen und verurteile nicht, weil ich das Gefühl habe, dass es früher “besser war” – war es nämlich nicht.

Mir der Klasse, bei der ich der Hauptlehrer bin, plane ich noch einen Ausflug. Vermutlich wieder Europa-Park. Darauf freue ich mich!

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