Classic trifft Pop-Kultur.
Ich mag die Bilder von Nikkes sehr!
Höhen und Tiefen
Ich war immer jemand, der sowohl die guten, als auch die schlechten Momente geschätzt hat. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, ist das im Leben oft der wichtigere Moment, als wenn es sich gut anfühlt. So habe ich auch gelernt, meine Gefühle zuzulassen und diesen zuzuhören.
Gefühle sie wie kleine Kinder, die etwas wollen. Sie beginnen an dir zu zupfen, sie wollen deine Aufmerksamkeit und zupfen und zupfen und zupfen. Wenn man sie jetzt ignoriert, wird das zupfen verstärkt – es will Aufmerksamkeit. Und dann hilft es nur, dass man zuhört, sich Zeit nimmt und dem Gefühl Raum gibt.
Anfangs ist das schwer, aber mit der Zeit wird es einfacher. Vor allem wenn man sich einfach Zeit nimmt für seine Emotionen und nicht die Erwartung hat, das man diese verändern möchte.
Ich bin müde im Moment. Die letzten Monate waren ein bisschen viel. Viel neues, dass ich lernen musste und wollte. Viele neue Begegnungen. Viele neue Projekte. Ich bin sehr glücklich im Moment – freue mich aber jetzt grad auf ein paar Tage Ruhe.
Embrach – Bergen – Embrach
Der Fuchs…
Im Mai 2021 kamen die ersten Hühner zu mir. Im improvisierten Stall und schon damals mit der Idee, die Tiere frei zu halten. Nur Nachts waren sie eingesperrt. Es kamen weitere Hühner dazu, durch Naturbrut und mit dem Brutkasten. Es verschwanden auch immer mal wieder einzelne Tiere. Über die letzten zwei Jahre etwa 8 Tiere. Die restlichen 30 waren bis gestern bei mir.
Jetzt bin ich grad ein paar Tage nicht zu Hause und das schlimmste ist eingetroffen. Ein Fuchs muss seinen Weg in den Käfig gefunden haben und hat diese Nacht die meisten Hühner gerissen. Es ist Frühling, der Fuchs hat Junge und traut sich wieder näher an die Menschen. Das weiss ich und trotzdem zerreisst es mir grad das Herz. Jedes Tier wird mir fehlen!
Ein paar sind noch da, ein Huhn brütet noch, es wird wieder neue geben und trotzdem ist jetzt grad eine grosse Lücke da.





